Acht Himmelsrichtungen – Dein Weg zu erfülltem Leben– Teil 7: Der Osten

Du kannst eine ganze Weile Verantwortung für andere und „Pflichterfüllung“ in Deinem Leben die höchste Priorität geben. Wenn dadurch persönliche Grundbedürfnisse über lange Zeit zu kurz kommen, geht das spätestens in der zweiten Lebenshälfte gründlich schief. Die psychosomatischen Stationen der Krankenhäuser sind voll von solchen Menschen.
Ich weiß wovon ich spreche, denn ich war einer von ihnen. Im Spiegel gibt esWenn Du Deinen Lebenszweck ignorierst, zahlt es Dir Deine Seele irgendwann heim. Z.B. mit Burn-out oder chronischen Schmerzen. Klingt jetzt etwas drastisch, ist aber eine persönliche Erfahrung und Stand der aktuellen psychosomatischen Forschung. einen lesenswerten Artikel dazu.

Warum ist das so?

In der Kindererziehung meiner Generation spielten kindlichen Bedürfnisse oftmals eine untergeordnete Rolle. Ein guter Freund in meinem Alter bekam als Kind „Kinder mit ‘nem Willen kriegen was auf die Brillen!“ zu hören.
Vermutlich brachte dieser Spruch das pädagogische Konzept vieler Familien ganz gut auf den Punkt. Kinder sollten funktionieren und was „anständiges“ lernen, damit sie es später einmal „besser“ haben.
Besser kann dann unter Umständen bedeuten, dass es einem später, jenseits der Vierzig, eher schlechter geht. Seelisch gesehen.
Vielleicht kennst Du diesen inneren Dialog: „Ich weiß gar nicht was los ist, eigentlich geht’s mir ja gut.“ Tja, eigentlich.
Viele meiner Generation haben einfach nie gelernt, sich diese wichtigen Fragen zu stellen:
Was macht mich aus?
Für was lebe ich?
Was ist mein Antrieb?
Und wenn Du es jetzt machst, kann es gut sein, dass Du auf die Schnelle keine Antworten bekommst.
Irgendwo in Deinem ganzheitlichen Erfahrungsspeicher Deiner rechten Gehirnhälfte ist die Antwort ganz sicher vergraben. Möglicherweise ist die Frage mit einem Tabu belegt. Vielleicht gibt es in deiner Herkunftsfamilie überlieferte Glaubenssätze, die eine Beschäftigung mit Fragen nach dem Lebenssinn schwierig machen.
„Nimm dich nicht so wichtig!“ wurde z.B. mir mitgegeben.

Der Osten – Ort für Sonne, Inspiration, Vision, Spiritualität

Ein von mir gut erprobter Weg nach verschütteten Antworten zu suchen bietet die spirituelle Tradition indigener Kulturen: Das Medizinrad.
Auf dem Medizinrad ist der Osten der Ort für Sonne, Inspiration, Vision, Spiritualität.
Von den vier Elementen lebt hier das Element des Feuers, das ewig brennt und den Menschen lehrt, dass Licht und Feuer nur durch das Sterben der verbrennenden Substanz am Leben bleiben. Übertragen auf unser Leben bedeutet es, dass wir lernen müssen, immer wieder leer zu werden, Abschied zu nehmen von Vergangenem.
Z.B. Lebenskonzepten, die uns nicht mehr entsprechen.
Loszulassen, was wir so gerne halten möchten, um unsere Vision empfangen zu können, die mit jedem Sonnenaufgang unsere Kreativität anspornt, sie ernährt, sie am Leben erhält, damit wir aus ihrer Kraft Erfüllung finden für unseren Lebensauftrag.
Klingt jetzt etwas pathetisch, funktioniert aber und ist wichtig für die eigene Psychohygiene.
Die Antworten auf Fragen wie „Was macht mich aus, für was lebe ich?“ kommen eher aus der Intuition und weniger aus Deinem Verstand.
Mit dem Medizinrad bringst Du Deine Intuition auf einen Level, der im westlichen Kulturkreis unbekannt ist.
Und dann findest Du raus, was das sein könnte, das Leben dass Dir entspricht.

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