Ein Weihnachten ohne viel zu viel Essen, ohne verzauberte Augen der Liebsten, ohne den Absacker mit Freunden, das Vorglühen in der Nachbarschaft? Ohne Großeltern und innige Umarmungen? Ein Weihnachten ohne den Druck, das Essen für die Horde pünktlich auf dem Tisch zu haben. Ohne die angespannte Grundstimmung unter der sich einige “Heute nicht!” zu einem dicken Kloß versammeln. Ohne weite Anfahrtswege. Ohne schlechte Musik. Ohne Onkel Klaus’s seltsame Witze.

Corona hängt mit am Weihnachtsbaum und führt eigene Regeln ein. Haben Sie schon Ihren Frieden damit gemacht? Haben Sie schon herausgefunden, was Weihnachten in diesem Jahr für Sie bedeuten wird? Ist es nur der Verzicht auf liebgewonnene und liebdurchlittene Traditionen oder können Sie kontaktarme Weihnachten auch als Chance begreifen?

Ich hatte schon viele so unterschiedliche Weihnachten

In meiner Herkunftsfamilie war Weihnachten ziemlich ambivalent. Auf der einen Seite war da die von meinem Vater mit Hingabe gebaute Märklin Eisenbahn aber auch eskalierende Konflikte bis hin zu häuslicher Gewalt. Als ich dann Vater wurde, gab es wunderschöne Weihnachten mit leuchtenden Kinderaugen, Weihnachtsgans und edlem Rotwein.
Nach der Trennung dann auch Weihnachten allein, manchmal einsam und manchmal auch ganz schön. Es folgten lustige Weihnachten mit Grill und guten Freunden und zuletzt spannende, herausfordernde Weihnachten mit der neuen Patchworkfamilie.
Dieses Jahr können meine Freundin und ich ganz frei gestalten und das wird bestimmt ganz wunderbar.

Nutzen Sie die Gelegenheit!

Wenn Corona ohnehin schon alles durcheinander wirft – warum die Gelegenheit nicht nutzen und sehen, ob sich aus den Einzelteilen nicht auch ein anderes, ein neues Weihnachten zusammensetzen lässt. Warum traurig sein darüber keine 200 km zu den Schwiegereltern fahren zu müssen? Warum verdrängten Konflikten hinterher weinen? Wenn nicht in diesem Jahr, wann dann ist die Gelegenheit mit Traditionen zu brechen, die Ihnen nicht gut tun?
Wenn Sie keine Lust auf Kochstress haben, gönnen Sie sich ein Weihnachtsmenü, geliefert von einem lokalen Restaurant. Dann tun Sie auch noch was Gutes für die geplagte Gastronomie.
Warum nicht den Blick auf den Wert lenken, den wir auch geschenkt bekommen in diesem Jahr: Wir dürfen frei entscheiden, wie wir diesen Tag verbringen – ganz autonom, ganz selbstbestimmt. Haben Sie an Weihnachten schon mal in der kalten Winternacht unterm Sternenhimmel meditiert? Bei heißem Tee ein gutes Buch gelesen? Früh ins Bett gegangen? Einfach nichts gemacht? Finden Sie heraus, was Ihnen gut tut! Tun Sie es einfach! Probieren Sie es aus und entdecken Sie Weihnachten als den Tag in der dunkelsten Jahreszeit in der Sie sich dem Neuen zuwenden, an dem das Licht zurückkommt. Zelebrieren Sie das und feiern Sie sich dafür, dass Sie dieses Jahr irgendwie geschafft haben.

In diesem Sinne, bleiben Sie gesund und frohe Weihnachten, was auch immer das für Sie bedeutet!

 

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