Wie das Medizinrad meine Träume beeinflusst - Werner Lucas Coaching

Wie das Medizinrad meine Träume beeinflusst

Zuletzt hatte ich geschrieben, wie ich mit Self-Coaching Techniken aus dem Medizinrad Lösungen für meine persönlichen Herausforderungen in dieser Krise gefunden habe.
Je länger ich mit dem Medizinrad arbeite, desto tiefer durchdringt es bewusste und unbewusste Bereiche meines Denkens und erreicht inzwischen auch die Welt meiner Träume.
Meine Träume sind erfreulicherweise genau dann mit Bildern und Symbolen des Medizinrades codiert wenn mich etwas sehr beschäftigt. So bekomme ich durch meine Träume Anregungen und Ideen, wie ich mit Themen umgehen kann, die mich beschäftigen.
Vor Jahren befand ich mich in einem großen inneren Konflikt. Mein größte Sehnsucht war es, meiner Berufung zu folgen und mich als Coach und Trainer selbständig zu machen. Gleichzeitig hatte ich große Angst vor dem unternehmerischen Wagnis. Vor allem hatte ich hohe Ansprüche an mich als getrennt lebenden Vater und wollte es z.B. meinen Kindern weiterhin ermöglichen, auf die Montessori-Schule zu gehen. Zu der Zeit hatte ich einen ziemlich gut bezahlten Job bei einem großen Finanzdienstleister.
Ich habe tatsächlich über drei Jahre gebraucht, um die richtige Entscheidung zu treffen.

Mit dem Medizinrad habe ich meine Berufung geträumt

Ich war in meinem Büro und musste das Gebäude verlassen, weil ich um sieben Uhr einen Termin oder eine Verabredung hatte. Das Gebäude war mir nicht vertraut, aber es war für mich das Gebäude meines Arbeitgebers. Im Traum musste ich es unbedingt durch den Ausgang im Süden verlassen.
Es war ein heller, trockener und warmer Tag. Der Weg führte über eine asphaltierte breite Brücke. Sie war in einem hohen Bogen gespannt und am höchsten Punkt durch einen, wie mit einem Messer geschnittenen, zwei Meter breiten Spalt unterbrochen. Auf beiden Seiten war die Brücke mit einem stabilen Geländer begrenzt, dass nicht unterbrochen war. Wir waren eine lose Gruppe Menschen, die einen Weg über die Brücke suchte. Ich überlegte einen anderen Weg zu suchen, um die Brücke zu umgehen. Dann hätte ich aber meinen Termin verpasst. Links war der breite Spalt mit zwei Brettern überbrückt. Ich könnte mich also am Geländer auf der linken Seite festhalten und die Brücke über die Bretter überqueren. Ich hatte Angst und zögerte, aber einige aus der Gruppe wagten es. Dann entschloss ich mich, es auch zu tun. Genau über dem Spalt gaben die Bretter zur Innenseite der Brücke nach und ich drohte abzustürzen. Ich rief um Hilfe und einer der Kollegen, die vor mir über die Brücke gegangen sind, drehte sich um und reichte mir die Hand. So kam ich auch unbeschadet über die Brücke.
Die darin enthaltenen Medizinrad-Codes sahen folgendermaßen aus:
Die acht Haupthimmelsrichtungen des Medizinrades sind bestimmten Zahlen zugeordnet. Die Sieben steht für den Südwesten, den Ort des Lebenstraumes. Der Lebenstraum ist in etwa das gleiche, wie die Berufung. Um zu meiner Berufung zu kommen, musste ich das Gebäude meines Arbeitgebers im Süden verlassen. Der Süden ist der Ort des Vertrauens und des inneren Kindes. Also könnte es sein, dass ich noch etwas für mein inneres Kind tun bzw. einfach vertrauen muss. Auf jeden Fall musste ich noch eine Hürde, die Brücke mit dem Spalt, überwinden. Dabei kann ich auch auf die Hilfe von anderen Menschen vertrauen.
Der Traum gab mir Zuversicht, dass ich zu meiner Berufung finden würde. Dennoch vergingen noch einmal fast drei Jahre in denen ich verschiedene Ausbildungen für meine Berufung absolvierte. Den entscheidenden Schritt habe ich jedoch nicht gewagt.
Dann hatte ich diesen Traum:
Ich habe mir ein gebrauchtes Auto gekauft, ein relativ modernes aber mir unbekanntes Mercedes Coupe. Ohne zu überlegen oder das Auto genauer zu inspizieren habe ich 7000 € bezahlt und bin einfach losgefahren. Das Auto sah super aus und fuhr sich überragend. Man musste nur leicht das Gas antippen und der starke Motor katapultierte das Auto kraftvoll nach vorne. Später zeigte ich das Auto einem Bekannten. Er zeigte mir, dass das Auto eine Vorrichtung besaß, über die man es auch von der Rückbank steuern konnte, aber das hat mich nicht weiter interessiert.
Später kamen mir Zweifel, ob das eine gute Entscheidung war, weil die Kinder nicht reinpassen und ich nicht wusste, was die Mutter meiner Kinder dazu sagen würde. Ich fuhr noch ein wenig herum und habe das Auto am Strassenrand abgestellt. Dann bin in das Gebäude meines Arbeitgebers gegangen. Dort traf ich auf Menschen in goldenen Anzügen, Ihr Aussehen empfand ich völlig deplaziert und protzig. Trotz intensiver Suche konnte ich mein Büro einfach nicht finden, weil im Gebäude überall gebaut wurde.
Auch hier ist wieder die Sieben (7000 EUR) für den Lebenstraum aufgetaucht. Das Auto habe ich auch als Symbol für meinen Lebenstraum interpretiert: Selbstbestimmt und kraftvoll meinen Weg gehen. Dieser hat mich dann trotzdem nochmal zu meinem alten Arbeitgeber geführt.

Die Realität zum Traum

Spannend wird es, wenn man weiß, was sich bei mir im richtigen Leben zugetragen hat:
Kurz nach dem zweiten Traum bin ich wegen eines Burnouts für einige Wochen in eine Klinik gegangen. Bei meinem Arbeitgeber kam so etwas häufig vor, deshalb hatte er eine Rahmenvereinbarung mit einer sehr guten Klinik geschlossen, wo ich sofort einen Platz bekam. Dort habe ich dann verstanden, dass mein Körper und meine Seele keinen weiteren Aufschub für meine Entscheidung, meiner Berufung zu folgen, dulden. Nach meinem Klinikaufenthalt bin ich noch einmal kurz zu meinem Arbeitgeber, den Leuten mit den lustigen goldenen Anzügen, zurückgekehrt, um eine gute Abfindung und meinen Aufhebungsvertrag zu verhandeln.
Damit wurde auch der Süden aus dem ersten Traum klarer:
In der Klinik habe ich noch einmal etwas für mein inneres Kind getan und wurde dabei von wunderbaren Menschen unterstützt.
Dann hatte ich auch das Vertrauen, endgültig meiner Berufung zu folgen.

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