Angesichts des Grauens in der Ukraine versuche ich gerade meine Sprache wieder zu finden.
Das ist der erste Versuch.

Die Nachrichten, die das unermessliche Leid der Menschen so anschaulich zeigen, machen mich traurig und fassungslos und ich muss sehr aufpassen, mich von diesen ohnmächtigen Gefühlen nicht völlig vereinnahmen zu lassen.

Es fällt mir gerade schwer meine Arbeit machen und euch hier beim Finden eures Lebensglücks zu begleiten.
Aber nichts zu tun ist eben auch keine Option.

Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, eine friedliche, bunte, lebendige, lebensbejahende Welt zu gestalten.
Diese Welt beruht auf Ausgleich, Kooperation und Gegenseitigkeit.
An diese Welt glaube ich weiterhin von ganzem Herzen und werde damit gerade jetzt nicht aufhören.

Diese Zeilen eines Münchners, der lange vor mir in meiner Nachbarschaft gelebt hat, sind für mich Inspiration und Vorbild:

 

Das Zeichen

Freunde, dass der Mandelzweig
Wieder blüht und treibt,
Ist das nicht in Fingerzeig,
Dass die Liebe bleibt?

Dass das Leben weiter ging,
Soviel Blut auch schreit,
Achtet dieses nicht gering,
In der trübsten Zeit.

Tausende zerstampft der Krieg,
Eine Welt vergeht.
Doch des Lebens Blütensieg
Leicht im Winde weht.

Freunde, dass der Mandelzweig
Sich in Blüten wiegt,
Bleibe uns ein Fingerzeig,
Wie das Leben siegt.

1942 schrieb Schalom Ben-Chorin diese Zeilen. Er ist in München aufgewachsen.

Es ist Frühling und die Natur der beste Ort, um eine optimistische Perspektive auf das Leben zu finden. Die Natur zeigt dir, dass das Leben immer siegen wird, über den Winter, über den Tod.

Selbst wenn ein unerwarteter Wintereinbruch dich neu zu bremsen versucht, selbst wenn die Nachrichten aus aller Welt dich runterziehen wollen.

Hier habe ich eine einfache Übung für Dich:

Geh raus in die Natur und nimm ein Symbol für die Belastung mit, die Dich gerade beschäftigt. Trage sie ungefähr 10 Minuten oder so lange, bis es sich genug anfühlt. Dann weite Deinen Blick und sieh Dich um.

Suche nach Spuren, die vom Sieg des Lebens erzählen. Mach ein Foto davon. Schau nach weiteren Lebenssymbolen und fotografiere sie ebenfalls.

So lange bis Du eines entdeckt hast, dass Dich besonderes anspricht. Dort gehst du hin und tauschst dein belastendes Symbol gegen dieses Bild des neuen Lebens.

Mach wieder ein Foto mit dem Smartphone.
Sprich laut „Das Leben siegt!“ oder lies ein paar Zeilen von Schalom Ben Chorins Gedicht. Einfach so, wie es für Dich am besten passt.

Ich werde hier in loser Folge weitere Übungen vorstellen, die Dich dabei unterstützen, gut Durch diese Zeit zu kommen.
Denn das ist es, was wir jetzt tun müssen. Einfach weitermachen.

Arbeite an deiner inneren Widerstandskraft und halte Dich am Guten fest, teile die guten Momente mit anderen.
Damit machst Du die Welt zu einem besseren Ort.

Ich helfe Dir dabei so gut ich kann.

 

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