Zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr liegt eine besondere Zeit.
Die Tage sind kurz, die Nächte lang – und etwas in uns wird leiser.

Die Rauhnächte gelten seit jeher als Zeit zwischen den Zeiten.
Nicht ganz alt, noch nicht neu.
Nicht mehr das eine, noch nicht das andere.

Vielleicht spürst du es auch:
Der Wunsch, nichts mehr erklären zu müssen.
Nicht vorauszudenken.
Nicht zu planen.
Sondern einfach da zu sein.

Eine andere Art von Aufmerksamkeit

Die Rauhnächte laden nicht Dich ein zu lauschen.

Nicht dem Lärm der Welt.
Sondern dem, was darunter liegt.

Manche nennen es Intuition.
Andere innere Stimme.
Ich nenne es gern: die Stimme der Seele.

Sie spricht nicht laut.
Sie drängt nicht.
Und sie erklärt sich selten.

Aber sie ist da –
wenn wir still genug werden.

Weniger tun. Mehr wahrnehmen.

Vielleicht ist das größte Geschenk dieser Tage nicht eine neue Erkenntnis,
sondern ein Moment echter Gegenwärtigkeit.

Ein paar Minuten am Abend.
Eine Kerze.
Ein Atemzug nach dem anderen.

Kein Ziel.
Kein Ergebnis.

Nur die stille Bereitschaft, zu lauschen.

Eine Einladung

Wenn du magst, schenke dir in den Rauhnächten genau das:
Zeit zum Hören.

Ich habe dafür eine kurze Meditation aus meinem neuen Online Kurs ausgewählt:
„Stimme deiner Seele“
schlicht, ruhig, ohne Bilderflut oder innere Reise.

Sie will nichts in dir verändern.
Sie öffnet nur einen Raum.

Vielleicht hörst du nichts Besonderes.
Vielleicht nur Stille.
Auch das ist eine Antwort.

Ich wünsche dir ruhige Tage,
eine weite Nacht
und eine Stimme in dir,
die weiß, wann es Zeit ist zu sprechen.

So kannst du die Meditation nutzen

  • Setze dich an einen ruhigen Ort
  • Zünde, wenn du möchtest, eine Kerze an
  • Nimm dir etwa 6–8 Minuten Zeit
  • Höre die Meditation am besten ohne Erwartung

Du kannst sie einmal hören –
oder an mehreren Abenden in den Rauhnächten wiederholen.
Manchmal verändert sich nichts.
Manchmal verändert sich alles ganz leise.

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